Tipps für ein gelungenes Bewerbungsgespräch

Tipps für ein gelungenes Bewerbungsgespräch

Um an unseren Beitrag zum Thema Bewerbungsschreiben anzuknüpfen, möchten wir das Thema Bewerbung noch ein wenig weiter führen. Das neue Jahr beginnt bald und vielleicht hat sich der ein oder andere vorgenommen, endlich seinen Job zu wechseln oder sich intensiv zu bewerben.

Eine ansprechende Bewerbungsmappe mit einem aussagekräftigen Bewerbungsschreiben gehören zu einem erfolgreichen ersten Schritt in Richtung Festanstellung. Ein professionell geschossenes Lichtbild, ein durchsichtiger Lebenslauf und gute Arbeitszeugnisse können Ihnen auf dem Weg zur Einladung in ein Vorstellungsgespräch verhelfen. Doch was nun? Wie führe ich ein gelungenes Bewerbungsgespräch? Was erwartet Ihr künftiger Arbeitgeber von Ihnen und weshalb hat dieser Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen?

Zunächst hat ihn Ihre Bewerbung überzeugt. Damit Sie den ersten Eindruck, den Sie bereits in Ihrem Anschreiben hinterlassen haben, auch noch festigen können, ist es unbedingt notwendig, dass Sie bei der Wahrheit bleiben. Häufig kommt es vor, dass Arbeitgeber im laufe des Gespräches feststellen, dass die im Bewerbungsschreiben beschriebene Person nicht der Person entspricht, die ihm gegenüber sitzt. Schreiben Sie also nicht, dass Sie durch Ihr auffallendes starkes Selbstbewusstsein hervorstechen, wenn Sie dann bei dem Gespräch wie ein Häufchen Elend da sitzen und den Mund kaum auf bekommen.

Kleider machen Leute

Auch beim Vorstellungsgepräch gilt: Kleider machen Leute! Natürlich ist das nicht alles was einen guten Eindruck ausmacht, dennoch beurteilen Menschen uns nach unserem Erscheinungsbild. Sie werden sicherlich die richtige Kleiderwahl treffen, wenn Sie sich mit dem Berufsbild näher beschäftigen. Wenn Sie sich in einer Bank vorstellen ist sicherlich ein Anzug angebracht, für eine Stelle als Koch in einem durchschnittlichen Restaurant kann es auch eine Jeans und ein Hemd sein. Große Unternehmen, wie beispielsweise BMW, Audi, Apple etc. erwarten ebenfalls ein sehr gepflegtes und angepasstes Outfit. Frisch geduscht ist so oder so klar.

Auftreten mit Eindruck

Das wichtigste ist: Seien Sie Sie selbst. Es nutzt nichts wenn Sie vor dem Gespräch stundenlang Ihre Schauspielkünste hervorkramen um dann möglichst so zu sein wie andere Sie womöglich gerne hätten. Denn das denken auch nur Sie. Seien Sie authentisch und derjenige der Sie tatsächlich sind. Wenn Sie aufgrund dessen die Stelle nicht bekommen sollten, wären Sie ohnehin dort nicht glücklich geworden. Seien Sie selbstbewusst und sehen Sie Ihrem gegenüber in die Augen. Achten Sie auf Ihre Haltung und die Art wie Sie dasitzen aber verkrampfen Sie sich nicht. Starren Sie Ihren Gesprächspartner aber auch nicht an. Wer das nicht kann, und glauben Sie uns, das können viele nicht, können Sie einen kleinen Trick anwenden um trotzdem alles richtig zu  machen. Schauen Sie Ihren Gesprächspartner zwischen die Augen auf die Stirn. Dieser wird nicht merken wohin Sie schauen und denkt, Sie würden diesen anschauen. Machen Sie das aber nicht die ganze Zeit. Es ist überhaupt nicht einfach sich all diese Dinge anzueignen, zumal Sie durch und durch aufgeregt und nervös sind. Üben Sie daher mit Bekannten das Vorstellungsgespräch – es wird Ihnen helfen!

Fragen über Fragen

Natürlich werden Ihnen Fragen gestellt werden, auf die Sie vorbereitet sein sollten. Es ist nicht schlimm, wenn Sie sich auf übliche Standardfragen bereits im Vornherein Antworten zurechtlegen. Solange diese nicht aufgesagt und auswendig gelernt klingen ist alles in Ordnung. Was für Fragen wird man Ihnen stellen? Die meisten Gespräche beginnen mit folgender Frage: „Erzählen Sie über sich“ Ich persönlich habe diese Frage gehasst, denn mittlerweile kenne ich den Zweck, der hinter der Frage steckt. Es geht meist gar nicht um das was Sie jetzt sagen, oft geht es darum, dass Sie jetzt etwas erzählen. Gehen Sie ruhig ein wenig in Ihr Privatleben und fügen Sie wichtige Punkte aus Ihrem Lebenslauf hinzu. Erzählen Sie aber nicht in welchen Kindergarten Sie gegangen sind oder was Ihr Lieblingsessen ist. Mit Privatleben meine ich Dinge wie, „…und nach der Arbeit gehe ich übrigens sehr gerne schwimmen um einen Ausgleich zu haben….“ Das müssen Sie natürlich nicht sagen, zeigt aber, dass Sie offen sind.

Anschließend wird man Sie womöglich auch nach Ihren Eigenschaften fragen. Dabei ist es wohl leichter die positiven, als die negativen Merkmale an sich selber zu zu nennen. Hier können Sie ruhig ein wenig flunkern oder etwas weg lassen. Sagen Sie zunächst alles positive an Ihnen auf. „Ich kann mich schnell in Aufgaben einarbeiten und mich gut konzentrieren“. Sagen Sie nicht: „ich kann überhaupt nicht im Team arbeiten und bin ein totaler Einzelgänger.“ Wenn das der Fall ist, verpacken Sie das etwas schöner: „da ich relativ selbstständig bin, fällt es mir manchmal schwer mit anderen zusammen zu arbeiten“

Fragen, warum Sie sich gerade in dieser Firma beworben haben und weshalb Sie diese Stelle bekommen sollten, sind sehr wahrscheinlich. Es wird Ihnen helfen, sich genügend Information über diese Firma heraus zu suchen und diese dann auch anzusprechen. Aufstiegsmöglichkeiten, großer Betrieb etc….

Natürlich können auch Sie Fragen stellen, und das sollten Sie auch. Fragen Sie aber nicht sofort nach Gehalt und Urlaub. Das kommt selten gut an. Fragen Sie eher nach den Weiterbildungsmöglichkeiten oder nach betrieblichen Besonderheiten.

Schluss

Am Ende eines jeden Gespräches sollten Sie sich für das Gespräch und die Einladung noch einmal bedanken. Sie können ruhig Fragen, wann Sie mit einer Antwort rechnen können. Auch können Sie, je nach Betriebsgröße, nach einer angemessenen Zeit noch einmal anrufen. Das zeigt Interesse ohne zu nerven. Trauen Sie sich etwas zu und motivieren Sie sich vor dem Gespräch. Und ganz wichtig: Bleiben Sie immer Sie selbst, wählen Sie die richtigen Worte und kommen Sie in angemessener Kleidung.

Wir wünschen viel Erfolg!

Jenny Dirschl
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Jenny Dirschl

Texterin bei UniContent
Leidenschaftliche Texterin und Blogbetreiberin
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