Der neue Feind der CSU – Problembiber

Der neue Feind der CSU – Problembiber

Da hat man derzeit wohl keine größeren Probleme in der CSU zu lösen und sucht sich nun ein Neues. Biber und Kormorane sind in Bayern zurück, nachdem man sie Mitte des 19 Jahrhunderts fast vollständig ausrottete. Fleisch und Fell waren so begehrt, dass man sie ohne Nachzudenken einfach massenhaft abschlachtete. Heute stehen die Biber und Kormorane (eine Vogelart) unter Artenschutz und dürfen weder gejagt, noch umgebracht werden. Heute leben hierzulande wieder 18 000 Biber und darüber sollte man sich eigentlich freuen. Tun wir auch – bis auf Fischer und Bauern, denn Biber und Kormorane richten leider auch massiven Schaden in Millionenhöhe an.

Dämme, Burgen und Fischgier – Problembiber und Problemkormorane

Es ist ja nicht erst seit gestern, dass sich Bauern und Fischer über die kunstvoll und mühevoll errichteten Dämme und Burgen der Biber aufregen. Und bei den Kormoranen ist es das Problem, dass diese einfach viel zu viele Fische fressen und Fischer somit ein Problem bekommen.

Verlängerung der artenschutzrechtlichen Ausnahmeverordnung um 10 weitere Jahre

In den letzten Jahren sind die Problembiber und Problemkormorane in Bayern wieder ansässig geworden und scheinen sich dort auch wohl zu fühlen. Die Landtags-CSU verlangt nun eine Verlängerung der artenschutzrechtlichen Ausnahmeverordnung und möchte, dass Biber und Kormorane eingefangen und getötet werden. Man zeigt sich aber dennoch demütig und teilte mit, dass es einem doch ans Mark geht, wenn Tiere mutwillig getötet werden müssen. Damit ist man doch aus der Haftung oder?

Unsere Meinung: Anstatt das Problem in der Tierwelt zu suchen, sollten wir uns lieber darauf konzentrieren, das Zusammenleben mit Mensch und Tier möglich zu machen. Es steht dem Menschen einfach nicht zu, über Tod und Leben anderer Lebewesen zu bestimmen. Oder wie seht ihr das?

Jenny Dirschl
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Jenny Dirschl

Texterin bei UniContent
Leidenschaftliche Texterin und Blogbetreiberin
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Ein Gedanke zu „Der neue Feind der CSU – Problembiber

  1. Wir sollten uns freuen, dass sich die Natur wieder langsam erholt. Zudem bekommen Bauer und Förster vom Land Bayern eine Entschädigung, wenn sie es beantragen.

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