Was bedeutet vegane Ernährung?

Was bedeutet vegane Ernährung?

Vegane Ernährung oder Veganismus ist einen Variante des Vegetarismus, stellt jedoch strengere Ernährungsregeln auf. Sie ist keine Diätform, sondern Teil eines ganzheitlichen Lebenskonzeptes. veganer konsumieren keinerlei Produkte tierischen Ursprungs. Sie verzichten auf Fleisch und Fisch und nehmen auch keine Milch, Honig und Eier zu sich. Wer sich dieser Lebensform ganz verschrieben hat, verzichtet sogar auf Kleidungsstücke, die von Tieren stammen, trägt also weder Seide noch Leder oder Wolle. Strenge Veganer trinken auch keinen Wein, der mit Lab hergestellt wurde, da dieses Produkt von Kälbermägen stammt. Auch Kosmetika mit Kollagen, Lanolin und anderen tierischen Inhaltsstoffen sind für Sie tabu. Ist eine vegane Ernährung also wirklich erstrebenswert?

Über vegane Ernährung existieren viele Vorteile

Da Veganer viele Produkte aus ihrem Alltag ausschließen, müssen sie Zeit für die Suche nach geeigneten Lebensmitteln aufwenden. Die vegane Lebensweise lässt sich trotzdem kaum mit dem Begriff Tofu- und Gemüseesser etikettieren, auch wenn dies von Fleischesser gerne propagiert wird. Da der Konsum tierischer Produkte in unserer Gesellschaft zum Alltag gehört, stoßen Veganer häufig auf Unverständnis oder harsche Kritik. Diese ist in der Regel übertrieben und zeugt von Intoleranz. Die vegane Lebensweise oder vegane Ernährung erfordert zwar Planung und Konsequenz, doch ist diese Herausforderung ohne hohe Kraftanstrengung zu meistern. Die gewonnene Lebensqualität steht in keiner Relation zum Aufwand.

Die vegane Ernährung tut der Gesundheit gut

Die Nahrung von Veganern besteht aus rohen und gekochten Lebensmitteln, kann viel oder wenig Fett enthalten. Sie lässt sich immer abwechslungsreich gestalten. Bei Veganern gibt es durchaus Unterschiede in der Stringenz. Für die meisten Menschen ist die fleischlose Kost gesundheitlich vorteilhaft, denn viele chronische Erkrankungen wie Rheuma hängen mit dem Fleischkonsum zusammen. Es ist auch nicht notwendig, die tägliche Proteinmenge oder den Vitamin B12-Gehalt der Mahlzeiten zu berechnen. Vegan essen bedeutet zwar etwas Disziplin, aber keine Askese. Wer eine Zeit lang vegan gekocht hat, gewöhnt sich an die Zubereitungsart und an die Lebensmittel, die nun täglich auf dem Tisch stehen.

Es gibt viele Formen veganer Ernährung

Sich vegan ernähren bedeutet vor allem, mehr Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Viele Studien konnten belegen, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei rein pflanzlicher Kost genauso sinkt wie für alterstypische Erkrankungen wie Rheuma und Demenz. Auch die Gefahr, an Krebs zu erkranken, ist unter Veganern geringer. Damit geht eine höhere Lebenserwartung einher und die gewonnene Zeit kann mit mehr Lebensqualität verbracht werden. Nicht zuletzt trägt auch das tierschonende Bewusstsein zu einer positiven Grundhaltung und damit zu einem geringeren Krankheitsrisiko bei. Eine vegane Ernährung ist also durchaus gesund.

Veganen Ernährung hat viele gesundheitliche Vorteile

Wie bei jeder anderen Ernährungsweise auch ist bei veganer Kost Nährstoffmangel möglich, was aber in der Regel an einseitiger Ernährung liegt. Der vegane Speiseplan sollte möglichst abwechslungsreich gestaltet werden. Vitamin B12 kommt in Leber vor, ein Veganer muss es aus anderen Quellen beziehen. Vitamin B12 kommt in Sauerkraut und anderen fermentierten Produkten vor, doch die geringe Menge reicht nicht aus, um den Vitaminbedarf zu decken. Es empfiehlt sich daher die zusätzliche Einnahme von Vitamin B12-Tabletten. Vitamin D ist zwar in Pfifferlingen und Champignons enthalten und der Körper produziert es im Sonnenlicht, trotzdem sind auch hier Nahrungserfänzungsmittel sinnvoll.

Vegane Lebensmittel sind vielseitig

Alle Obst- und Gemüsesorten sind vegan. Zu jedem Milchprodukt bietet der Markt mittlerweile ein attraktives pflanzliches Pendant. Die Basis bilden Nüsse, Soja, Reis, Kokos, Hafer und Dinkel. Kokosöl, Sonnenblumenöl, Sesamöl oder Olivenöl sind ideal zum Anbraten. Sprossen sind nährstoffreich und enthalten zahlreiche B-Vitamine. Getränke wie Wasser, Tee, Kaffee oder Säfte enthalten keine tierischen Stoffe und sind bedenkenlos genießbar. Als Milchersatz dienen Soja und Tofu, der in vielen Varianten zubereitet werden können. Auch Backen ohne Backen ohne Milch, Eier und Butter ist möglich und schmeckt sogar. Die gesunde Alternative zu Margarine heißt Kokosfett.

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Jenny Dirschl
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Jenny Dirschl

Texterin bei UniContent
Leidenschaftliche Texterin und Blogbetreiberin
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