Pilze sammeln: Tipps und Tricks für den Erfolg

Pilze sammeln: Tipps und Tricks für den Erfolg

Das Sammeln von Pilzen erfordert in mehrfacher Hinsicht Fachkenntnis. Denn zunächst müssen die Pilze gefunden werden. Noch wichtiger sind jedoch deren Identifikation und die Art der richtigen Zubereitung zu kennen. Wer sich nicht kundig macht, kann sich selbst vergiften. Die Symptome reichen vom Unwohlsein, bis hin zu einer lebensgefährlichen Vergiftung.

Dementsprechend werden hier zunächst Tipps für das Auffinden und schließlich für das Unterscheiden der Pilze gegeben. Weiterführende Informationen können dem Portal www.pilz-ratgeber.de entnommen werden.

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Hinweise zum Auffinden und Ernten von Pilzen

Für den Neuling scheint der Pilz im Wald versteckt. Erfahrende Sammler haben ihre Stellen und wissen generell wo sie suchen müssen. Viele Tricks sind nicht sehr konkret, da es im Zweifel von der Pilzart abhängig ist.

– Zeitraum: Jeder Pilz hat eine, etwas vom Wetter beeinflusste, Zeitspanne in welcher er wächst und folglich auch gefunden werden kann. Wer sich auf eine Pilzart spezialisiert, ist hier auf den zeitlichen Rahmen festgelegt. Wer jedoch Pilze diverser Arten sucht, wird vom Frühling bis Herbst fündig, muss sich aber intensiver mit den Sorten und ihren Eigenheiten befassen.

– Auffindungsort: Ähnlich wie jeder Pilz nur zu einer bestimmten Zeit wächst, so sind auch ihre Stellen unterschiedlich. Diverse Arten wachsen im Wald oder auch im Park. Anderen reicht das Gras im Garten, ein vermoderter Baumstumpf oder auch ein lebendiger Stamm. Wer sich mit dem Pilzesammeln beschäftigt, lernt in der Regel auch viel über Bäume.

– Pilzernte: Die meisten Pilzarten werden knapp oberhalb des Bodens abgeschnitten. Am Ort des Auffindens ist der Speisepilz noch bestmöglich zu reinigen. Erfahrende Sammler lassen häufig einen oder mehrere Exemplare stehen, damit an diesem Ort auch weiterhin Pilze wachsen, die nochmals oder auch in den Folgejahren gesammelt werden können.

– Pilztransport: Taschen oder Beutel eigenen sich nicht zum Transportieren von Pilzen. Der Pilzkorb ist mehr als ein Ausdruck. Denn das Erntegut braucht in diesem Fall zwei Sachen: Luft zum Atmen und keinen Druck von oben. Werden diese Regeln nicht eingehalten, so sind Druckstellen die Folge. Pilze mit Stellen neigen dazu schneller zu verderben.

– Weiteres: Unerkannte Pilze werden bestenfalls zur Identifikation mitgeführt. Ansonsten sind sie im Wald stehen zu lassen. Dies gilt auch für giftige Pilzsorten, die im Wald durchaus eine Aufgabe erfüllen können. Ebenfalls unberührt bleiben Exemplare, die von Tieren angenagt worden oder faul aussehen.

Zusätzliche Tipps für angehende Pilzsammler

„Versuch macht klug“ ist ein Sprichwort, welches beim Sammeln von Pilzen keine Anwendung finden sollte. Kenntnisse können durch Bücher und das Internet erworben werden. Gerade zu Anfang ist es jedoch wichtig, sich bestmöglich anleiten zu lassen. Vielleicht gibt es einen Sammler in der Nähe, welcher die erste Zeit mitgeht oder zweifelhafte Funde identifiziert. Nur so erlangt der Anfänger Sicherheit und kann sich mit Freude seinem Hobby widmen.

Jenny Dirschl
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Jenny Dirschl

Texterin bei UniContent
Leidenschaftliche Texterin und Blogbetreiberin
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