Die erste Woche von meinem Freeletics-Experiment ist nun vergangen und das Video ist in Bearbeitung um auch hier darüber zu sprechen. Eines ist auf jeden Fall schon mal sicher: Ich bleibe dran und das hab ich der großartigen Community von Freeletics zu verdanken. Motivation pur, wie es sie bisher noch nie gegeben hat… 

was-ist-freeletics-training-1024x606

Meine erste Woche ohne den Coach sah also folgendermaßen aus:

Montag:  2 mal Athena Endurance ca. 20 Minuten: 25 Mountain Climbers, 25 Crunches, 25 HH Squats…Pause… insg. 5 Runden
Dienstag:   Free-Run 3,91 km in 36:40 Minuten
Mittwoch:  Aufgeben? Sterben? Ich kann nicht mehr… Motivationssuche bei der Community
Donnerstag:   Free-Run 3,70 km in 30:39 Minuten
Freitag: Morpheus Endurance in 14.48 Minuten: 5 Knee Pushups, 10 HH Lunches, 20 Jumping Jacks … insg. 5 Runden
Samstag:  10 Situps und Pause / Dehnübungen
Sonntag: Metis Endurance in …… Minuten: 10 Sprawls, 10 Mountain Climbers, 10 High Knees … insg. 3 Runden

 

Athena

Athena

Ich finde, für einen  nicht-Sportler eine beachtliche Leistung! Die ersten drei Tage waren allerdings durchaus die schlimmsten. Der Muskelkater quälte mich durch den ganzen Körper und auch nach dem Laufen hätte ich heulen können. Die Schienbeine schmerzten, die Fußgelenke waren nicht für diese Art von Belastung vorbereitet und auch sonst schmerzte mein Nacken so sehr, dass ich davon Kopfschmerzen bekam. Es war eine Woche des Leidens. 

Und dennoch, nach dem Workout am Freitag ging es mir überraschenderweise überhaupt nicht schlecht. Der Muskelkater lies sogar verstärkt nach. Ich merke also, wie schnell sich der Körper an gewisse Belastungen gewöhnt und hoffe, dass dies auch so bleibt.

Mein Fazit: Ich bleibe auf jeden Fall dabei, denn freeletics.com macht Spaß und man kann seine Erfolge mit anderen teilen und gemeinsam leiden. Erfolge bei anderen zu sehen, sehe ich  nicht als Ernüchterung, sondern als Ansporn weiter zu machen. Ich denke allerdings, dass der Coach eine weitere Stütze sein kann und noch ein wenig mehr motivieren kann, auch wenn dieser nicht persönlich hinter einem steht.

 

Zu allem positiven nun auch das Negative: 

Freeletics hat seine AGB angepasst und darin heißt es nun, dass diese keine Verantwortung dafür übernehmen, wenn man sich verletzt. Das ist natürlich logisch, hat mich jedoch zum Nachdenken angeregt. So ist es leider nicht unüblich, dass Übungen über einen längeren Zeitraum, Coach hin oder her, falsch ausgeübt werden können und man sich dementsprechend falsch belastet. Dies kann meiner Meinung nach gefährlich sein. Diese Tatsache ist allerdings für mich kein Grund, aufzuhören. Und bei mir gilt grundsätzlich sowieso der alt-bekannte Spruch: Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Schwere Verbrennungen am Bügeleisen, über den Staubsauger fliegen und mit dem Kopf gegen die Tischkante knallen, Töpfe die auf den Fuß knallen etc etc… ihr wisst was ich meine…

Was macht da schon die ein oder andere Muskelzerrung? Außerdem lernen wir schließlich aus unseren Fehlern und werden nach einer Zerrung die Übung künftig mit Sicherheit richtig machen…

Außerdem wird einem ohne Coach nicht gezeigt, wie man sich aufwärmt oder dehnt. Das ist sehr Schade, habe ich es doch glatt vergessen ehe ich mit meiner Woche anfing. Erst am 6 Tag dachte ich an Dehnungsübungen oder Streching… sinnvoll oder? Bei meinem nächsten Beitrag wird es daher um das Thema: Dehnübungen und richtiges Aufwärmen gehen, vielleicht für die, die keinen Coach haben! Habe mir da nämlich ein kleines Programm herausgearbeitet.

Nichts desto trotz, wird der Coach auch bei mir in den nächsten Wochen in Anspruch genommen werden – muss das schließlich testen… diese Höllenwochen… und all die anderen Workouts die ja angeblich so schlimm sein sollen…pfff…

Ironie off!