Tipps zur Haustierfotografie: Vierbeiner und Samtpfoten ins rechte Licht rücken

Tipps zur Haustierfotografie: Vierbeiner und Samtpfoten ins rechte Licht rücken

Haustiere sind geschätzte Familienmitglieder, doch leider werden Hunde und Katzen selten älter als 15 bis 20 Jahre. Fotos von ihnen besitzen daher einen bleibenden Wert. Doch nicht nur zur Erinnerung sollten wir sie auf Bildern festhalten, denn Haustiere gehören zu den schönsten Motiven in der Fotografie überhaupt. Für den Anfänger ist es nicht ganz einfach, sie abzulichten, doch einige Tricks vereinfachen die Haustierfotografie.

Überredungskünste und Motivation

Einige Haustiere scheinen ein Gespür dafür zu besitzen, wann sie fotografiert werden sollen. Sie machen sich aus dem Staub, wenn die Kamera gezückt wird oder sehen demonstrativ in die falsche Richtung. Bei ihnen sollten wir unsere Überredungskünste nutzen, denn auf Befehl lassen sie sich nur ungern am gewünschten Platz nieder. Ein Leckerli oder ein Lieblingsspielzeug, das am besten von einer zweiten Person angeboten wird, sorgt dafür, dass der Hund motiviert im Sitz oder Platz bleibt oder dass die Katze sich in eine spezielle Position begibt. Steht keine Hilfsperson zur Verfügung, können wir die Tiere mit akustischen Reizen auf uns aufmerksam machen. Wenn wir mit der Zunge schnalzen, pfeifen oder ihren Namen rufen, sehen sie uns an. In diesem Moment drücken wir auf den Auslöser. Wichtig bei der Portraitfotografie ist außerdem, dass die Haustiere möglichst zu einem Zeitpunkt fotografiert werden, zu dem sie besonders ruhig sind, beispielsweise direkt nach der Fütterung oder wenn sie müde sind.

Haustierfotografie

„Wo ist denn das Vögelchen?“ Haustiere fotografieren ist nicht einfach!

Tiere auf Augenhöhe fotografieren

Hunde und Katzen sind kleiner als der Mensch. So ist es kein Wunder, dass wir sie unbewusst oft von oben herab fotografieren. Dadurch wirken sie jedoch kleiner und weniger elegant, weil die Proportionen nicht stimmen. Besser ist es, wenn wir uns zu ihnen auf Augenhöhe begeben. Um ein schönes Foto vom eigenen Haustier zu bekommen, sollten wir uns als Fotograf daher nicht scheuen, uns auch mal auf die Knie zu begeben oder uns sogar auf den Boden zu legen.

Die besten Lichtverhältnisse bei der Haustierfotografie

Damit die Haustierfotos dank Haustierfotografie stimmig wirken, sollten wir unsere Schützlinge ins rechte Licht setzen. Das ist jedoch gar nicht so einfach. In der Wohnung müssen wir dafür die Räume meist mit künstlichem Licht erhellen, wodurch es jedoch zu Farbveränderungen kommen kann. Wenn wir den manuellen Weißabgleich nutzen, erreichen wir eine originalgetreue Wiedergabe. Auf das Blitzlicht verzichten wir besser, wenn wir unsere Vierbeiner und Samtpfoten fotografieren, denn sie fühlen sich vom grellen Licht gestört und zudem sind Katzen- und Hundeaugen auch sehr empfindlich. Außerdem führt der Blitz oft dazu, dass die Augen unschön rot leuchten, was mehr als laienhaft wirkt.

Fotografieren wir unsere Haustiere im Freien, wählen wir die günstigste Tageszeit, was am Vormittag oder am Nachmittag der Fall ist. Wenn wir unsere Vierbeiner mittags ablichten würden, müssten wir mit harten Schlagschatten rechnen, die auf den Fotos meist störend wirken. Das Wetter sollte natürlich auch stimmen, denn für die Haustierfotografie brauchen wir Zeit und Geduld. Wer möchte schon stundenlang bei Regen draußen sitzen?

Haustierfotografie

Auch nasse Hunde können perfekt in Szene gesetzt werden. Und dabei entsteht so mancher Schnappschuss!

Tiere in Bewegung mit der Serienbildfunktion einfangen

Der Serienbildmodus ermöglicht es uns, unsere Haustiere beim Spielen, Herumtollen oder bei sportlichen Aktivitäten zu fotografieren. Diese Funktion dient dazu, innerhalb kürzester Zeit mehrere Bilder aufzunehmen, so dass uns eine größere Auswahl zur Verfügung steht. Eine geringe Verschlusszeit von 1/500 Sekunden oder 1/1000 Sekunden ermöglicht es uns zudem, Bewegungen „einzufrieren“. So vermeiden wir, dass die Bewegungen der Tiere verschwimmen. Anfänglich sind wir womöglich mit unseren Fotos nicht ganz zufrieden, regelmäßiges Üben ist daher das A und O bei der Tierfotografie. In dieser Disziplin zeigt sich wirklich einmal wieder: Nur Übung macht den Meister bei der Haustierfotografie.

Wohin mit den fertigen Bildern nach der Haustierfotografie?

Und wohin nun mit den Fotos? Natürlich können wir sie auf der Speicherkarte lassen oder auf einen Datenträger brennen. Doch was nützen sie uns da? Schon nach kurzer Zeit geraten sie in Vergessenheit, weil sie niemand mehr anschaut. Den schönsten Fotos von unseren Haustieren gönnen wir Bilderrahmen, die wir gekonnt im Raum platzieren. Kreative und günstige Bilderrahmen gibt es zum Beispiel hier. Im Übrigen müssen gerahmte Fotos nicht immer zwangsläufig an der Wand hängen. Wir können sie je nach Größe auch auf dem Schreibtisch aufstellen oder auf einem Sideboard beziehungsweise auf dem Boden an die Wand stellen. Besonders bei großen Rahmen wirkt das sehr modern und wertet einen Raum extrem auf. Eine Haustierfotografie die man nie vergisst!

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Den perfekten Moment erwischt!

Jenny Dirschl
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Jenny Dirschl

Texterin bei UniContent
Leidenschaftliche Texterin und Blogbetreiberin
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