Gesund grillen – die Grillsaison kann kommen!

Gesund grillen – die Grillsaison kann kommen!

Sobald die ersten Sonnenstrahlen nach dem Winter herauskommen, bekommen die meisten Menschen Lust, gemeinsam mit Freunden die Grillsaison zu eröffnen. In geselliger Runde zusammensitzen, essen und ein wenig plaudern ist für viele der Inbegriff eines schönen Abends. Doch damit das Grillen nicht nur lecker, sondern auch gesund ist, gilt es einige Dinge zu beachten. Gesund grillen ist gar nicht schwer – probiert es aus.

Welche Zutaten eignen sich, wenn man gesund grillen möchte?

Gesund grillen bedeutet zunächst, möglichst fettfrei einzukaufen. Die gesündesten Fleischsorten sind Geflügel und Rind, da sie mager und relativ cholesterinarm sind. Schweinefleisch hingegen ist ungesünder.

Als Ergänzung zum Fleisch eignen sich nahezu alle Gemüsesorten. Vor allem Maiskolben, aufgespießte Tomaten, Paprika, Auberginen und Zucchini sind beliebt. Sie können hervorragend durch kleine Feta-Stücke oder speziellen Grillkäse erweitert werden und sind nicht nur für Vegetarier ein Genuss beim Grillen.
Auch Desserts lassen sich beim Grillen auf gesunde Weise herstellen. So können zum Beispiel ganze Bananen in ihrer Schale so lange auf die Resthitze gelegt werden, bis sie von außen ganz schwarz sind. Nimmt man sie vom Grill, werden sie mit einem Messer leicht aufgeritzt und wer mag, kann ein wenig Nüsse und Honig dazugeben und den leckeren Nachtisch genießen.

Für ein gesundes Grillfest bedarf es lediglich ein wenig Planung beim Einkauf und schon steht dem gesunden Grillvergnügen nichts mehr im Wege.

Worauf sollte ich beim Einkauf der Grillzutaten achten?

Keinesfalls in den Einkaufskorb für den Grill gehören alle Fleischsorten, die mit Nitritpökelsalz behandelt sind. Dazu zählen Wiener Würstchen genauso wie Kassler, Leberkäse, Schinken oder Speck. Wenn Gepökeltes gegrillt wird, entstehen Nitrosamine, die hochgradig krebserregend sind.
Ebenso wenig empfehlenswert sind bereits fertig marinierte Fleischsorten. Ihre Marinade tropft beim Grillen in die Glut und verursacht schädlichen Rauch sowie Flammen, die das Fleisch verbrennen lassen. Es ist gesünder, rohes Fleisch zu kaufen und dieses mit frischen Kräutern und anderen Gewürzen selbst einzulegen. Bevor das marinierte Fleisch schlussendlich auf den Grill kommt, sollte man es gut abtropfen lassen, damit Zutaten wie Olivenöl ablaufen können anstatt ins Feuer zu tropfen.

Weiterhin sind alle frischen Zutaten zum Grillen geeignet. Die meisten Gemüsesorten müssen nicht einmal eingelegt oder gewürzt werden, da sie durch das Grillen ihr perfektes Aroma entfalten.

Welche Brennstoffe darf ich verwenden?

Wichtig ist, reine Holzkohle ohne Zusatzstoffe zu verwenden. Wer ausgiebige Grillabende mag, gerne länger sitzt und das Grillfest zelebriert, sollte Holzkohle mit Briketts mischen oder nur Briketts verwenden. Sie glühen ausdauernder. Im Idealfall werden feste Grillanzünder unter den Briketts oder der Kohle platziert und angezündet. Flüssige Brennstoffe gibt man nur auf die kalte Kohle. Die schonendste Variante sind sogenannte Anzündkamine, in denen die Kohle in einem schmalen Metallbehälter durchglüht und erst im erhitzten Zustand auf den Grill geschüttet wird. Niemals sollte man das Durchglühen durch Zugabe von Brennspiritus auf die glühende Kohle beschleunigen, da hierbei sehr gefährliche Stichflammen entstehen können.

Gesund grillen – worauf sollte ich achten?

Das Grillgut sollte erst dann auf den Rost gelegt werden, wenn sich um die Holzkohle oder Briketts bereits eine leichte Ascheschicht gebildet hat. Zudem platziert man das Fleisch am besten am Rand des Grills und nicht über der direkten Flamme, um Verbrennungen am Fleisch zu vermeiden. Verbrannte, schwarze Stellen enthalten krebserregende Stoffe. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, besorgt sich einfach einen Elektrogrill, auch wenn dabei ein wenig die Aromen darunter leiden.

Auf das Grillen mit Aluprodukten wie Alufolie oder Schalen aus Aluminium sollte verzichtet werden. Während des Grillens lösen sich durch die Hitze sowie die gewürzten Speisen Alupartikel, die in das Essen gelangen und sich als Nervengift im Körper einlagern.

Wer gesund grillen möchte, sollte darauf verzichten, größere Flammenherde mit Bier abzulöschen. Dies ist zwar weit verbreitet, jedoch alles andere als gesund. Durch den zischenden Bierstrahl werden Aschepartikel in der Glut aufgewirbelt und haften sich an das auf dem Grillrost liegende Fleisch und Gemüse. Sie werden mit verzehrt und sind ein absolut vermeidbarer Krebsherd. Stattdessen ist es gesünder, das Fleisch einfach aus der Flamme zu nehmen und an der Seite des Grills, wo niedrigere Temperaturen herrschen, zu platzieren.

Wie reinige ich den Grill im Anschluss fachgerecht?

Um sich ein wenig Aufwand mit dem Reinigen des Grills bereits im Voraus zu ersparen, sollte das Gitter des Holzkohlegrills vor dem Auflegen des Fleisches mit einem Stück Fett oder Öl eingerieben werden. So können sich Rückstände der Marinade nicht so leicht absetzen und einbrennen. Ist der Grill nach dem Fest trotzdem schmutzig, sollte man ihn zunächst abkühlen lassen und anschließend in feuchtes Zeitungspapier einwickeln. Eine Alternative ist, ihn mit Backofenreiniger einzusprühen und über Nacht in eine große Plastiktüte zu wickeln, sodass sich die Rückstände lösen können. Dies erleichtert die Reinigung durch den Abwasch am Folgetag und hält den Grill hygienisch sauber.

Vegane Burger – Rezept für 4 Burger-Patties

  • 125 g Seitan-Fix
    gesund grillen

    Vegane Burger selbstgemacht – einfach und lecker!

  • 1 EL Kichererbsenmehl
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1 EL Röstzwiebeln
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 ½ EL Liquid Smoke
  • 1 TL gemahlener Pfeffer
  • ½ TL Chilipulver
  • 1 ½ TL Salz
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • 1 gekochte rote Bete
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 Burger-Buns mit Sesam
  • 1 Tomate
  • ½ rote Zwiebel
  • 4 EL Ketchup
  • 2 EL Senf
  • 4 Blätter Romana-Salat

Und so funktioniert die Zubereitung:

  • Seitan-Fix, Kichererbsenmehl, Hefeflocken, Röstzwiebeln, Zwiebel- und Knoblauchpulver in einer Schüssel vermengen.
  • Sojasauce, Olivenöl, Liquid Smoke, Pfeffer, Chilipulver, Salz, Kumin und rote Bete in einer Küchenmaschine pürieren und mit der Gemüsebrühe vermischen.
  • Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben, mit einem Holzlöffel umrühren, den Teig anschließend mit den Händen kurz durchkneten.
  • Vier große Patties formen und in einem Topf mit Dämpfeinsatz über niedriger bis mittlerer Hitze für 45 Minuten dämpfen.
  • Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Olivenöl in eine heiße Pfanne geben und die Burger-Patties bei mittlerer Hitze von beiden Seiten 6-7 Minuten goldbraun braten.
  • Burger-Brötchen aufschneiden und mit den Schnittseiten nach unten in einer Pfanne ohne Öl 2 Minuten toasten. Tomate und rote Zwiebel in feine Scheiben schneiden.
  • Brötchen mit Ketchup und Senf bestreichen, mit Salatblatt, einem Patty, Tomatenscheiben und Zwiebel belegen und servieren.

Tipp für den Grill

Die Patties machen sich sehr gut auf dem Grill! Einfach mit ein wenig Olivenöl einstreichen und bei direkter Hitze 2-3 Minuten pro Seite angrillen, danach über indirekter Hitze (und bestenfalls mit Deckel) etwa 6 Minuten fertig grillen.

Danke für diesen schönen Gastartikel, der super auf unseren Blog gepasst hat! 

Jenny Dirschl
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Jenny Dirschl

Texterin bei UniContent
Leidenschaftliche Texterin und Blogbetreiberin
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