Das neue iPhone 7 im Test

Das neue iPhone 7 im Test

Jede neue Generation des iPhone ist eine Sensation – auch dieses mal ist Apple mit dem neuen
Smartphone Klassiker ein Coup gelungen: Wer nicht schon Monate vorher eine Vorbestellung
aufgab, hatte keine Chance, am Release Datum ein Gerät zu bekommen. Selbst die großen
Einzelhandelsketten haben keine Lieferdaten für die nächsten Geräte.

Das iPhone 7 im Test

Das iPhone 7 im Test

Dazu kommt, dass das iPhone 7 Plus in schwarz bereits vergriffen ist und keine Geräte mehr
vorhanden sind. Nicht einmal die Großhändler und Importeure haben Informationen über ein
voraussichtliches Lieferdatum. Wir konnten eine Woche nach dem Release des iPhone 7 das 32
GB Modell in der Farbe Gold ergattern. Hier zeigen wir dir in unserem Test, wie gut das neue
iPhone 7 wirklich ist.

Wie auch bei den letzten Modellen gibt es beim iPhone 7 zwei Größen: Das normale Gerät und
das iPhone 7 Plus. Während das kleinere Modell über eine Display-Diagonale von 4,7 Zoll verfügt,
sind es beim Plus Modell stolze 5,5 Zoll. Die folgenden Farben stehen zur Verfügung (Quelle:
Apple Website):

• Roségold
• Gold
• Silber
• Schwarz
• Diamantschwarz

Gerade bei letzterem scheiden sich die Geister, denn einerseits sieht das glänzend schwarze
Modell hervorragend aus, andererseits soll die Oberfläche hier aber unglaublich empfindlich
gegenüber Kratzern und Beschädigungen sein.

Technische Daten und Leistung

Die technischen Daten sind beim iPhone natürlich immer interessant – auch wenn das
Zusammenspiel von Hardware und Betriebssystem so gut funktioniert, dass keine neuen
Bestleistungen geknackt werden müssen, damit das Smartphone flüssig läuft und hervorragend
funktioniert. Das Display hat eine Größe von 4,7 Zoll (11,9 cm) und das bei einer Auflösung von
750 x 1.334 Pixeln. Das entspricht einer Pixeldichte von 326 ppi (Pixel per Inch / Pixel pro Zoll).
Das ist wesentlich hochauflösender, als das menschliche Auge überhaupt erkennen kann. Beim
iPhone 7 Plus, das über eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln verfügt, ist die Pixeldichte mit 401
ppi sogar noch höher.

Das kleinste Modell ist nunmehr nicht das 16 GB, sondern das 32 GB Modell. Weitere
Speichergrößen sind 128 GB und 256 GB. Vor allem das kleinste und das mittlere Modell dürfte für
die meisten potentiellen Käufer interessant sein, während das 256 GB Modell in der Regel eher für
professionelle Anwender interessant sein und auf Grund des hohen Preises einen relativ kleinen
Kreis an potentiellen Kunden ansprechen dürfte. Per Speicherkarte ist auch das iPhone 7 nicht
erweiterbar. Das Betriebssystem ist das aktuelle iOS 10, welches auf neu ausgelieferten iPhones
bereits vorinstalliert ist.

Das normale iPhone 7 Modell verfügt über zwei Kameras: Eine auf der Rückseite des
Smartphones und eine an der Front. Die Hauptkamera löst mit 12 Megapixeln auf – ein guter Wert
und dazu ideal für helle Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen, da die Pixel damit größer sind.
Die Frontkamera löst mit 7 Megapixeln auf. Das große Plus-Modell verfügt an der Rückseite über
zwei Kameras, was eine höhere Vielseitigkeit bei der Nutzung verspricht und gerade bei wenig
Licht Vorteile verspricht. Die Quad Core CPU ist ein A10 Fusion, der Bestmarken in fast allen
Benchmarks setzt.

Kein 3,5 mm AUX Eingang mehr – ernsthaft?

Eine der größten Neuerungen beim neuen iPhone 7 ist das Wegfallen der Klinkenbuchse im
Format 3,5 mm. Damit können handelsübliche Kopfhörer, die über einen solchen Anschluss
verfügen, nicht mehr mit dem neuen Apple Smartphone genutzt werden. Es stehen bereits Adapter
bereit, die neuen Apple Kopfhörer sind jedoch ohne einen solchen Adapter nutzbar. Das Problem:
Die Soundqualität profitiert nicht vom Wegfall des Klinkenanschlusses sondern verliert sogar
einiges an Qualität. Dafür ist der neue Fingerabdrucksensor des iPhones aber noch zuverlässiger
als bei früheren Modellen.

Der Home Button wurde komplett neu gestaltet und ist nun einstellbar. In drei Stufen kann der
Nutzer beim Einrichten des Smartphones entscheiden, wie stark der Button gedrückt werden
muss. Ein neuer Vibrationsmotor im iPhone sorgt außerdem für haptisches Feedback. Wenn die
aktuellen Gerüchte stimmen, soll der Homebutton für die nächste iPhone Generation jedoch
komplett wegfallen – genaueres hierzu dürfte in den kommenden Monaten bekannt werden.
Ein weiterer Vorteil des neuen Modells ist die Wasserdichtigkeit nach IP67, der auch vor Staub
schützt. Zwar hinkt Apple hier anderen Herstellern weit hinterher, ein Wasserbad von 30 Minuten in
einer Tiefe von etwa 1 Meter sollte jedoch das neue iPhone überstehen. Wichtig: Der Hersteller
übernimmt keinerlei Garantie für die Wasserfestigkeit!

Sensoren, Verbesserungen und neue Features

Ein cooles neues Feature ist in jedem Falle der Stereo-Sound. Die Lautsprecher sind jetzt am
Kopf- und am Fußende des Gerätes angebracht, sodass bei der Querformat Nutzung (zum
Beispiel zum Schauen von Videos oder Filmen) ein echter Stereosound entsteht. Die Akkulaufzeit
des neuen iPhones ist beim kleinen Modell bis zu 2 Stunden länger als beim iPhone 6S, beim
Plus-Modell beträgt die maximale Laufzeit rund eine Stunde länger als beim iPhone 6S Plus.
Allgemein ist das große Modell, zumindest was die Akkulaufzeit angeht, dem kleinen Modell
haushoch überlegen.

Das iPhone 7 liefert zahlreiche Sensoren, die man auch schon aus den anderen Modellen kennt.
Hier sind vor allem der Fingerabdruck-Sensor und der Beschleunigungssensor maßgeblich
verbessert worden, sodass das iPhone 7 besser funktioniert, als man es von älteren Modellen
gewohnt ist. Folgende Sensoren kommen im neuen Modell zum Einsatz:

• Touch ID Fingerabdrucksensor
• Barometer
• 3-Achsen Gyrosensor
• Beschleunigungssensor
• Annäherungssensor
• Umgebungslichtsensor

Ein großes Rätsel um die neuste Smartphone Generation von Apple war bis zuletzt die Größe des
Arbeitsspeichers (RAM). Nun wissen wir, wie es tatsächlich aussieht: Das kleine Modell verfügt
über 2 GB, das Plus Modell über 3 GB. In der Praxis spielt die zusätzliche Speicherkapazität keine
Rolle, beide Modelle laufen hervorragend flüssig und kommen selbst mit anspruchsvollsten Apps
ohne Probleme zurecht. Aber seien wir mal ehrlich: Hat jemand etwas anderes von Apple
erwartet?

Preis / Leistung und Fazit

Mit 759,00 € ist das aktuelle Einstiegsmodell des Apple iPhone 7 nicht gerade billig. Aber: Das
kleinste Modell verfügt nun ja nicht mehr nur über 16 GB Speicher, sondern über das doppelte,
nämlich 32 GB. Das relativert den vergleichsweise hohen Preis einmal mehr. Daneben bietet das
neue Modell auch eine Fülle von Verbesserungen, die es zum aktuell wohl besten Smartphone auf
dem Markt machen. Fraglich ist, wie lang dies so bleiben wird – in den nächsten Wochen dürfte
man auf einen Thronräuber aber vergeblich warten.

Ob sich ein Umstieg auf das neue iPhone lohnt oder ob ein älteres iPhone Modell für das neue
Gerät ausgewechselt werden soll, muss jeder für sich selbst entscheiden. Gerade der Wegfall des
3,5 mm Eingangs für Aux-Kabel ist ein schmerzlicher Verlust für alle, die ihr Smartphone auch als
iPod nutzen möchten. Dennoch ist das neue Apple Smartphone ein sehr gutes Gerät, das wohl
erst nächstes Jahr vom neuen Jubiläums-iPhone überholt werden dürfte. Wir sind auf jeden Fall
guter Dinge, dass das neue iPhone 7 uns viele glückliche Stunden bereiten wird.

Jenny Dirschl
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Jenny Dirschl

Texterin bei UniContent
Leidenschaftliche Texterin und Blogbetreiberin
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